Mitfahren im Rollstuhl

Bei verschiedenen Kfz-Typen kann der Fahrzeugboden im Heckbereich ausgeschnitten und tiefergelegt werden. Die so erreichte vergrößerte Innen- und Einfahrthöhe ermöglicht es, eine Person im Rollstuhl in das Fahrzeug zu fahren. Somit entfällt das oft beschwerliche Umsetzen auf den Autositz. Der Rollstuhlfahrer hat einen festen Platz mit Rundumsicht nach draußen. Eine einfache und schnelle Lösung für die Mitnahme eines Passivfahrers in einem Pkw der Kompaktklasse.

 

  DIE UMBAUARTEN   

 KMP (BTW)
Flache Wanne
Taxi-Rampe

1.  KMP (Heckausschnitt)


    Heckausschnitt des Fahrzeugs und Einsatz einer tieferen, in der Anfahrt leicht geneigten Wanne.
     Die Rampe steht bei Fahrt senkrecht und ragt nicht in das Heckfenster hinein.

2. Flache Wanne (Heckausschnitt)


    Dieser Ausschnitt zeichnet sich durch eine Wanne ohne Steigung aus und ist zudem noch etwas länger als der klassische           Umbau.  Bei geschlossener Heckklappe steht die Rampe senkrecht und ragt in das Heckfenster hinein. 

    Durch eine aufwändige Verlegung der Auspuffanlage und des Tanks ist diese Variante auch etwas teuerer.

3. Taxi-Rampe (Heckausschnitt)


    Dieser Heckausschnitt wird häufig von Fahrdienstleistern eingebaut.
    Hier wird die Rampe vom Boden senkrecht nach oben geklappt und dann noch einmal entriegelt
    und als Bodenplatte abgeklappt.
    Ohne die Mitnahme eines Rollstuhls kann dadurch die Originalbodenhöhe wieder hergestellt werden.
    Somit können bei Einsatz der 3. Sitzreihe mit Personen die Füße auf dem Boden aufsetzen.
    Ein normaler Taxibetrieb ist damit möglich - und
    es ist eine Beladung von hinten möglich ohne das Rampenblatt öffnen zu müssen.


 AKTUELLE FAHRZEUGMODELLE MIT HECKAUSSCHNITT (KMP) 

  OPTIONAL ZUBUCHBARE PRODUKTE FÜR DEN HECKAUSSCHNITT 

Komfortoptionen

 

Leichteres Hebegewicht der Rampe (ca. 7kg)

Elektrische Rampe

Elektrische Heckklappe

Motorseilwinde zum Hineinziehen des Rollstuhls

mit Person

Haltegriffe für den Rollstuhlfahrer (beid- oder einseitig)

Elektrische Türöffnung der seitlichen Schiebetüre

Pneumatische Absenkung und Niveauregelung der Hinterachse

Ablagen für Gurte bei Nichtnutzung

Innenbeleuchtung

Sicherheitseinrichtungen

 

Sicherungsgurte mit Haken

Kraftknoten

Rückfahrkamera mit Navi, Radio und Freisprechanlage

Rollstuhlsicherungssysteme (versch. Ausbaustufen)

Schwenkbare Kopf- und Rückenstütze

Aufsteckbare Kopfstütze

Sicherheitsleuchte (aussen)

Alle vorgestellten Umbauten beinhalten die Gurtsicherungen

für den Rollstuhl und die Gurtsicherung mit Becken- und

Schrägschultergurt für den Rollstuhl Insassen!