Mitfahren im Rollstuhl

Bei verschiedenen Kfz-Typen kann der Fahrzeugboden im Heckbereich ausgeschnitten und tiefergelegt werden. Die so erreichte vergrößerte Innen- und Einfahrthöhe ermöglicht es, eine Person im Rollstuhl in das Fahrzeug zu fahren. Somit entfällt das oft beschwerliche Umsetzen auf den Autositz. Der Rollstuhlfahrer hat einen festen Platz mit Rundumsicht nach draußen.
 

Zur Information:

 

bis 2015 nannte man diesen Typ Fahrzeug in der Branchensprache "BTW" (BehindertenTransportWagen). Heute wird die Bezeichung "KMP" (Kraftfahrzeug zur Beförderung Mobiltätsbehinderten Personen) gebraucht.
 

Klassischer Heckeinstieg
Flache Wanne
Taxi-Wanne

Diese Umbaumöglichkeit besteht für viele Fahrzeugtypen.
Bei VW, Audi und Mercedes sind wir ein zertifiziertes Partnerunternehmen.
Bitte fragen Sie uns.

 

• Citroen Berlingo Multispace

• Ford Connect

• Fiat Doblo

• Mercedes Citan

• Mercedes Vito

• Opel Combo

• Peugeot Partner Tepee

• Renault Kango

• VW Caddy

• VW Caddy Maxi

 

 


Beispiel anhand eines VW Caddys:

Diese Variante ist eine einfache und schnelle Lösung für die Mitnahme eines Passivfahrers in einem Pkw der Kompaktklasse.


Drei Varianten sind je nach Fahrzeughersteller und Fahrzeugtyp möglich:   

                  

a)  Der Klassiker
     Ausschnitt im Heck des Fahrzeugs und Einsatz einer tieferen, in der Anfahrt
     leicht geneigten Wanne.
     Die Rampe steht bei Fahrt senkrecht und ragt nicht in das Heckfenster hinein.
     Zielgruppe: Privatpersonen und Fahrdienstleister

 

b) Die flache Wanne
    Dieser Ausschnitt zeichnet sich durch eine Wanne ohne Steigung aus und ist zudem noch
    etwas länger als der klassische Umbau.
    Bei geschlossener Heckklappe steht die Rampe senkrecht und ragt in das Heckfenster hinein.
    Durch eine aufwändige Verlegung der Auspuffanlage und des Tanks ist diese Variante auch
    etwas teuerer.
    Zielgruppe: Rollstuhlbeförderung bei größeren Personen mit längerem Rollstuhl.

c) Die Taxirampe
    Dieser Heckeinstieg wird häufig von Fahrdienstleistern eingebaut.
    Hier wird die Rampe vom Boden senkrecht nach oben geklappt und dann noch einmal entriegelt
    und als Bodenplatte abgeklappt.
    Ohne die Mitnahme eines Rollstuhls kann dadurch die Originalbodenhöhe wieder hergestellt werden.
    Somit können bei Einsatz der 3. Sitzreihe mit Personen die Füße auf dem Boden aufsetzen.
    Ein normaler Taxibetrieb ist damit möglich - und
    es ist eine Beladung von hinten möglich ohne das Rampenblatt öffnen zu müssen.
    Zielgruppe: Fahrdienstleister, die das Fahrzeug im kombinierten Einsatz fahren.

Alle vorgestellten Umbauten beinhalten die Gurtsicherungen für den Rollstuhl und die Gurtsicherung mit Becken- und Schrägschultergurt für den Rollstuhl Insassen.


Schon mit dem Grundumbau ist eine sichere und komfortable Beförderung des Rollstuhlfahrers im Rollstuhl möglich.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Zusatz-Einbauten, die auch der begleitenden Person einen höheren Komfort bieten.

 

Optionen:

 

Sicherheitseinrichtungen:

Sicherungsgurte mit Haken

Kraftknoten

Rückfahrkamera mit Navi, Radio und Freisprechanlage

Rollstuhlsicherungssysteme in verschiedenen Ausbaustufen

Schwenkbare Kopf- und Rückenstütze

Aufsteckbare Kopfstütze

Sicherheitsleuchte aussen

 

Komfortoptionen

leichteres Hebegewicht der Rampe (ca. 7kg) - Option für den klassischen Umbau

elektrische Rampe

elektrische Heckklappe

Motorseilwinde zum Hineinziehen des Rollstuhls mit Person

Haltegriffe für den Rollstuhlfahrer, beid- oder einseitig

Elektrisch bedienbare Türöffnung der seitlichen Schiebetüre

Pneumatische Absenkung und Niveauregelung an der Hinterachse

Ablagen für Gurte bei Nichtnutzung

Innenbeleuchtung