Handgerät Heidelberg RS

auch HD-RS genannt ...

Seit der Entwicklung des ersten Handbediengeräts "UK Links" durch Rudolf Zawatzky im Jahr 1964, haben unzählige unserer Kunden ohne Beinfunktion dieses Produkt für sich entdeckt und fahren damit Millionen von Kilometern über unsere Straßen.

 

Die bisher ausgestatten Fahrzeuge reichen vom Cityflitzer zum SUV, vom Sportwagen bis zum Cabrio, Kompakt-, Mittel-, Oberklasse, vom Smart bis zum Ferrari, wobei das schwächste Auto ein Käferoldie mit 34 PS, das stärkste Auto ein Mercedes AMG 65 mit 620 PS war. Der vermutlich teuerste PKW war ein Bentley Cabriolet. Außerdem wurden etliche Wohnmobile, Schwerlast-LKW´s und sogar Traktoren damit ausgerüstet. Keine Automarke ist uns fremd, die Preisklassen der Fahrzeuge spielen dabei keine Rolle.

Das Handgerät wird standardmäßig mit einem Lederknauf und einer Echt-Leder-Verkleidung geliefert, aber auch ganz individuelle Wünsche können erfüllt werden. Die Anpassung an fast jedes Fahrzeug-Interieur ist möglich. Auf Wunsch erhalten Sie die Verkleidung in Original-Leder des Fahrzeug-Herstellers.

Ebenso bieten wir maximale ergonomische Anpassungen an Ihre Behinderung an. Anstelle des Lederknaufs können beispielsweise entsprechende Bedienteile für Sie angepasst werden.

 

Neue Materialien und Produktionstechniken haben uns veranlasst, über eine Weiterentwicklung nachzudenken. Hierbei ist das „neue“ Handbediengerät Heidelberg RS herausgekommen.

 

  • Das Handgerät wurde in der Breite auf 4,4 cm reduziert. Es ist um 1,15 cm schmaler geworden. Durch den Einsatz von moderneren Materialien wurde das Handbediengerät leichter - aber auch stabiler. Dadurch ist noch mehr Platz im Fußraum gewonnen.
  • Durch verbesserte Fertigungstoleranzen ist das Führen des Hebels nahezu frei von Spiel. Das Gefühl einer souveränen Bedienung stellt sich ein.
  • Die individuelle Anpassung an Ihre Anforderung kann jetzt noch besser gewährleistet werden. Der Bedienkopf kann in diversen Materialvarianten ausgesucht werden. Die Lederverkleidung ist in vielen Farben vorstellbar um sich dem Innenraum ihres Fahrzeugs optimal anzupassen.

Die einfache und ergonomische Bedienung des Handgerätes wurde jedoch nicht geändert. Diese erfolgt wie bisher:

 

  • Schub nach vorne in Richtung Armaturenbrett: = Bremsen
  • Leichte Bewegung nach unten: = Gas geben
  • Die Arretierung der Fußbremse
    - bei einem Ampelstopp,
    - halten am Berg oder
    - beim Wechseln in einen anderen Fahrgang im Stand wird wie bisher mit den Fingern
      durch kurzes Anziehen des Rings ausgeführt.
  • Auch das Lösen der Feststellbremse geschieht wie bisher - kurz nach vorne antippen...

 

Ebenso sind die bisherigen Argumente für das Handbediengerät von Bestand:

  • Durch die ergonomische Nutzung der Schwerkraft des rechten Arms bleibt der Fahrkomfort auch bei längerer Fahrt erhalten und ermüdet nicht.
  • Eine Feststellvorrichtung kann bei einem Ampelstopp oder beim Wechsel des Gangwählhebels in eine andere Fahrstufe sehr einfach bedient werden.
  • Technisch optimierter Aufbau, dadurch einfacher Ein- und Ausbau durch Fachpersonal
  • keine Veränderung der Fahrzeugverkleidung
  • leichte Rückrüstung des Fahrzeugs bei Verkauf
  • Bei einem Fahrzeugwechsel kann das Grundgerät übernommen werden, lediglich der fahrzeugspezifische Montagesatz muss neu beschafft werden.
  • Macht es die Behinderung erforderlich, kann direkt am Handgerät ein Bedienelement für die Sekundärfunktionen des Fahrzeugs (Blinker, Scheibenwischen, Hupe etc.) angebracht werden.
    Hierfür gibt es je nach ergonomischer Anforderung mehrere Bedienelemente zur Auswahl.
  • Die Bedienbarkeit der Pedale bleibt bestehen und lässt sich problemlos vom jeder anderen Person nutzen.
  • Das Handbediengerät ist vom TÜV  geprüft.

 

 

 

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